1. Herren mit höchsten Saisonsieg – Aufstellung: Torwart „?“ – Andi wieder da

Die 1. Herren hat am vergangenen Sonntag ihren höchsten Saisonsieg gefeiert. Die Reservemannschaft der SV Eintracht Hahle wurde mit einer 9:0-Packung nach Hause geschickt.

Das größte Problem des Spiels war: Wer geht ins Tor? Lucas von Einem war zumindest kurz nach 14 Uhr noch nicht da. Aber zur Freude aller Anwesenden ist der langjährige Betreuer Andreas Kublun nach langer Zeit wieder bei einem Spiel dabei und es wurde ihm sofort die Aufgabe anvertraut Torwart Lucas von Einem zum Sportplatz zu bringen. Gedauert hat es keine 5 Minuten. Also Auftrag ausgeführt und so konnte es losgehen.

Den Torreigen eröffnete Robin Burgholte mit einem Kopfballtreffer. Das 2:0 und das 3:0 ging auf das Konto von Yanneck Meinecke. Das 4:0 erzielte Neuzugang Christian Gesche. Dabei hat der Gegner es den Eisdorfer leicht gemacht die Tore zu erzielen. Es lief fast wie im Training.

In der zweiten Halbzeit passierte außer dem 5:0 von Stürmer Jacek Ciesla zunächst nicht viel. Erst zum Ende hin sollten es noch ein paar Tore mehr werden. Die Schlussoffensive eröffnete Robin Burgholte mit dem 6:0. Marcel Riedel erzielte völlig freistehend das 7:0. Nach guter Vorarbeit von Marcel Häger sorgte nochmals Jacek Ciesla für das 8:0. Den Schlusspunkt setzte Niklas Meißner mit einem „Gewaltroller ala Thorsten Schmidt“ mit dem 9:0.

Ein verdienter Sieg gegen einen völlig überforderten Gegner. Trotzdem vielen Dank an die SV Eintracht Hahle trotz großer Ausfälle immerhin anzutreten. Mittlerweile gehört das „Nicht-Antreten“ von diversen Gegnern ja fast schon zur Normalität.

1. Herren mit 3:3 beim FC Westharz

Die 1. Herren kommt in der Rückrunde einfach nicht so richtig in Fahrt. Drei Siege (glücklich gegen Hörden, gegen Schlußlicht Dostluk und ein Nichtantritt von Holzerode) stehen drei Remis (Duderstadt, Lerbach und Westharz) und eine klare Niederlage (Pferdeberg) zu Buche. Auch gegen den FC Westharz reichte es nicht zu einem Dreier. Am Ende musste man durch den Ausgleichstreffer in letzter Minute noch mit dem Unentschieden zufrieden sein.

Dabei hatte das Spiel blendend begonnen. Marco Schmidt konnte nach drei Minuten mit einem Volleyschuss ins linke obere Eck die frühe Führung erzielen. Christopher Conrad hatte nach 10 Minuten die Chance gar auf das 2:0. Aber Westharz konnte mit dem ersten halbwegs guten Angriff gleich das 1:1 erzielen. Vor der Halbzeit hatte Marco Schmidt etwas Pech mit einem Wembley-Tor. Der Ball war aber, wie schon 1966, ganz klar vor der Linie.

Nach zehn Minuten in der 2. Halbzeit konnte Yanneck Meinecke einen Freistoß von Jacek Ciesla zum 2:1 verwandeln. Aber die Gastgeber kamen trotzdem nochmal zurück ins Spiel. In der 65. Minute schafften sie erneut den Ausgleich. Als alles schon fast mit dem 2:2 rechnete wurde es kurz vor Schluss noch einmal richtig turbulent. Erst schaffte Westharz nach einen Konter und folgender Orientierungslosigkeit in der Eisdorfer Abwehr den vermeintlichen Siegtreffer. Aber in der Nachspielzeit zirkelte Nils Überschär einen Freistoß direkt auf Yanneck Meinecke, der den Ball gekonnt zum 3:3 ins Tor köpfte.

1. Herren trennt sich 1:1 vom SV Lerbach

Die 1. Herren ist in ihrem Heimspiel gegen den SV Lerbach nicht über ein 1:1 hinausgekommen. Am Ende musste man sogar hochzufrieden sein mit dem einen Punkt. Yanneck Meinecke traf erst in der 82. Minute mit einem schönen Weitschuss zum Ausgleich.

Gerade in der 1. Halbzeit blieb der FC vieles schuldig. So einfach wie bei Dostluk 2 sollte es eben nicht mehr werden. Wie so oft in der Vergangenheit half der FC beim Gegentor wieder kräftig mit. Ein verunglückter Rettungsversuch landete beim Lerbacher Stürmer, sodass der keine Mühe hatte den Ball über die Linie zu befördern. Die einzige Chance in der 1. Halbzeit zum Ausgleich hatte Marco Schmidt in der 35. Minute. Freistehend vor dem Gästetor ging sein Linksschuss aber knapp am Pfosten vorbei.

In der zweiten Halbzeit spielte die Heimelf mit Wind und auch mit mehr Elan. Aber so richtig zwingend waren die Aktionen nicht in Richtung Lerbacher Tor. So musste eben ein Gewaltschuss das 1:1 bringen. Yanneck Meinecke schoss, wie schon oben erwähnt, den Ball aus 25 Metern über den Torwart in den rechten Torwinkel. Chancen auf den Sieg gab es danach für keine der beiden Mannschaften mehr.