Der Rasen im Eisdorfer Borntal scheint den Damen der FSG Eisdorf/Hattorf kein Glück zu bringen. Beim zweiten Heimspiel in der laufenden Saison der Landesliga Damen konnte man wieder keine wichtigen Punkte einfahren. Schon bei der ersten Partie vor heimischem Publikum gegen den VFB Peine war man leer ausgegangen. Diesmal waren die Damen vom VfL Wahrenholz zu Gast im Borntal. Beim letzten Spiel der Saison 2014/15 in Wahrenholz war man mit einem 6-2 Erfolg im Gepäck nach Eisdorf zurückgekehrt und blickte so zuversichtlich auf die anstehende Begegnung.
Mit den Ausfällen von zwei Stammspielerinnen, Shenja Loch und Marina Rogge fehlten, ging die FSG dennoch mit sehr gutem Kader in die Partie. Der VfL zeigte sofort nach Anpfiff dass Sie heute auf keinen Fall leer ausgehen wollten, fanden sehr schnell in Ihr Spiel was die FSG auch leider zuließ. Beide Mannschaften schenkten sich nichts. Die FSG Eisdorf/Hattorf hatte in der 6 Min. ihren ersten Torabschluss der aber noch zu unplatziert auf den Kasten des VfL kam. Freuen konnten sich die Damen des VfL dann in der 12 Min. Nach einer Ecke ist es Jil Pieper die das Runde ins Eckige köpft und somit Ihr Team in Führung bringt. Eine Führung von kurzer Dauer. In Minute 16 ist es Christiane Rütters die nach einem schön gespielten Pass von Wiebke Roß, den Ausgleich zum 1-1 erzielt. Da ja am vergangenen Wochenende keine Spiele stattfanden, könnte man fast denken die Damen der FSG haben das Fußballspielen verlernt. Immer wieder schlichen sich Fehler ein und so kam es wie es kommen musste. In der 39 Min. kann Torfrau Lara Schirmer zwar einen satten Schuss von Cindy Meyer parieren, doch den Abpraller lässt Sie dann im Netz der FSG zappeln.
Zur Halbzeitpause ein 1-2 aus Sicht der Gastgeberinnen und eine gehörige Ansprache der Trainer Lange und Frisch.
Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte hat wiederum Christiane Rütters den Ausgleich buchstäblich auf dem Kopf, verfehlte aber um Zentimeter, vorrausgegangen war endlich mal ein ansehnlicher Spielzug über Laura Anders und Wiebke Roß. Leider war dies nur ein kleiner Lichtblick für die Damen der FSG. Es schlichen sich nun wieder Fehler ein, wie man sie schon in den ersten 45 Min. zu sehen bekam. Wahrenholz konnte hieraus zwar nur noch in der 77 Min. profitieren aber damit zum 3-1 erhöhen. Nach drei Einwechselungen bei der FSG ist es in der 86 Min. die neu ins Spiel gekommene Farina Frisch, die nach einer Ecke, einen schlecht verteidigten Ball aus ca. 30m in das Netz der Gäste jagt und somit zum 2-3 verkürzen kann. In den letzten Minuten scheint die FSG nun endlich aufgewacht zu sein. In der 89 Min. entscheiden wiederum nur Zentimeter ob Ausgleich oder nicht, der knappe Abschluss kam wieder von Farina Frisch. Das war auch schon die letzte nennenswerte Aktion der Partie. Am Ende gewinnen verdient die Damen aus Wahrenholz mit 3-2.
Die Damen der FSG Eisdorf/Hattorf hatten erst in den letzten 15 Min. so richtig Zugriff in die Partie. Trotz der desolaten Leistung muss man aber von einer disziplinierten Mannschaft sprechen.
Am kommenden Sonntag geht es dann nach Salzgitter, wo man auf die Damen der FSG FoSaStHa trifft die zurzeit mit 10 Punkten auf Tabellenplatz 4 stehen.
Für die FSG Eisdorf/Hattorf spielten: Lara Schirmer, Denise Gemende (56 Min. Farina Frisch), Wiebke Roß, Laura Anders (56 Min. Vinja Hannig), Janine Börker (67 Min. Josefine Storck), Jana Schirmer, Laura Berkefeld, Christiane Rütters, Sina Reinhardt, Christina Lösch-Hölling und Ankileta Gjini.
1. Herren verliert 0:3 beim SV Südharz
Für die 1. Herren war auch beim Tabellenführer in Südharz nichts zu holen. In Walkenried unterlag man verdient mit 0:3.
Der Favorit und Tabellenerste war über das gesamte Spiel spielbestimmend, tat sich aber gegen den FC schwer eigene Chancen und Tore zu erzielen. So musste ein Freistoß für die Hausherren zum 1:0 herhalten. In der 1. Halbzeit kam der FC sogar einige Male gefährlich für das Südharzer Tor, konnte aber den durchaus möglichen Ausgleich nicht erzielen.
In der zweiten Halbzeit kam der FC nur noch sporadisch überhaupt aus der Umklammerung heraus. Die Tore zum 2:0 und 3:0 (alle durch Keven Ball) waren die logische Konsequenz aus dem überlegenen Spiel der Hausherren. In der jetzigen Verfassung sind diese Gegner leider eine oder zwei Nummern zu groß für den FC.
6-1 Kantersieg der Altherren gegen SG Windhausen/Gittelde
Torfolge:
1-0( 8.) Gerrit Jentsch
2-0(12.) Mario „Gomez“ Schwedhelm
3-0(15.) Thilo Ettig
4-0(16.) Mario „Gomez“ Schwedhelm
5-0(25.) Gerrit Jentsch
5-1(56.) Christian „Fibi“ Fiebrich
6-1(58.) Mario „Gomez“ Schwedhelm
Mit einen nicht in dieser Höhe erwarteten Kantersieg mit einem Halbzeitstand von 5-0 gegen den Nachbarn Windhausen/Gittelde konnte der Gastgeber die im Sommer verdiente Niederlage korrigieren. Bei FC lief alles wie am Schnürchen, die Gäste wurden in der ersten Viertelstunde regelrecht überrumpelt. Beim FC passte alles, während bei den Gästen unverständlicherweise nichts zusammenlief. Im Sommer präsentierten sie sich deutlich geschlossener. Den Auftakt macht Gerrit Jentsch mit einem herrlichen Kopfball nach einer Flanke von Thorsten Schmidt. „Gomez“ Schwedhelm nach Pass von Thilo Ettig und Thilo Ettig nach Pass von „Gomez“ Schwedhelm brachten eine schnelle 3-0 Führung. Kurz danach war es erneut „Gomez“ Schwedhelm , der auf Pass von „Perle“ Janssen erhöhte. Gerrit Jentschs Alleingang brachte das 5-0 zum Halbzeitstand. Nach dem Wechsel waren die Gäste deutlich besser formiert und es entwickelte sich das erwartet ausgeglichene Spiel. Der Ex FCer Christian „Fibi“ Fiebrich brachte für seine Farben mit einem exzellenten Heber ins lange Eck den Anschlusstreffer. Dem FC eröffneten sich das eine und andere Mal Kontergelegenheit, eine davon konnte Mario „Gomez“ Schwedhelm mit seinem dritten Treffer krönen. Der FC bot sein beste Saisonleistung und geht gestärkt in die letzte Begegnung am kommenden Freitag auf dem Posthof gegen Eintracht Wulften.
Es spielten:
Michael Schwarze, Jörg Krückeberg, Jean-Pierre Baesel, Marco Grimm, Karsten Kriebel, Thorsten Schmidt, Thorsten Böttcher, Gerrit Jentsch, Marc Sonntag, Thilo Ettig, Mario Schwedhelm, Lars Janssen, Uwe Schwob, Christian Schwan, Herbert Armbrecht,
Schieri Marc „Garry“ M. ohne Fehl und Tadel mit überzeugender Leistung.
Text: Reinhard Gross


